Wilde Karde – Dipsacus fullonum

Die Wilde Karde ist eine heimische Pflanze, die mir erst durch Harry Messerschmidt nahegebracht wurde. Wahrscheinlich habe ich sie bisher immer für eine Distel gehalten, mit der sie aber nicht verwandt ist. Ihre kantigen Stängel erreichen eine Wuchshöhe von ca. 70 – 200 cm. Ich habe im Internet erstaunt gelesen, dass die Wilde Karde eine mediterrane Pflanze ist, die nicht nur auf den Kanaren, sondern in ganz Europa, Afrika und in der Türkei vorkommt. Sie liebt Schuttböden, Ruinen und Ödland und gilt auch als Zeigerpflanze für Lehm.
Im unteren Bereich sind die Blätter trichterförmig angeordnet und es sammelt sich nach Regen Wasser darin, das Tieren als kleine Tränke dienen kann. Früher haben sich das auch die Menschen zunutze gemacht, wenn sie unterwegs waren und es kein Wasser gab.

Harry versorgt mich immer wieder mit herrlichen Pflanzen aus der Natur. Er liebt es bei Wind und Wetter, im Sommer genauso wie im Winter, Wälder, Wiesen und Auen aufzusuchen. Da sind ihm schon viele Motive vor die Kamera gekommen.
Der begabte Comic-Zeichner und Naturliebhaber hat auch eine eigene Homepage: http://www.harrys-comic-camp.de/frameset.htm

Die Erdhummel fühlt sich sichtlich wohl an der „Karden-Bar“

Wilde Karde mit Erdhummel 1000 2

 

Bougainvillea, Bougainville

Mit der Bougainvillea zieht immer ein bisschen südländisches Flair in meinen hessischen Garten ein.
Ganz klein war sie als ich sie geschenkt bekam. Im Winter bekommt sie ein angenehmes aber doch nicht zu warmes Plätzchen im Haus und nach den Eisheiligen darf sie raus. Das scheint ihr zu gefallen, denn sie dankt es mir mit vielen herrlichen Blüten….und die Buchsbaumhäschen staunen.

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Hier noch ein paar Daten und Pflegetipps zu der Kletterpflanze, die man nach dem französischen Seefahrer und Entdecker Louis Antoine de Bougainville benannt hat.

In Südamerikas ist sie recht verbreitet. Man findet sie nicht nur in den ecuadorianischen Anden, sondern bis in das mittlere Brasilien hinein.
Im Internet fand ich den Hinweis, dass die Pflege der  Bougainvillea als mittelschwer bis anspruchsvoll gilt. Darum bin ich umso glücklicher, dass sie bei mir nun schon einige Jahre erfolgreich blüht. Zwischendrin „spielt“ sie auch mal Herbst, ärgert mich mit vielen dürren Blättern, sieht zeitweise recht gerupft aus aber im Sommer macht sie das alles wieder gut.
Ich achte auch im Winter darauf, dass der Wurzelballen niemals austrocknet. Allerdings gieße ich mäßiger als im Sommer.
Während ihres Aufenthaltes im Garten dünge ich sie genauso wie meine anderen Topf-und Blühpflanzen. Wichtig ist auch, dass sie nicht über eine längeren Zeitraum „nasse Füße“ hat. Überschüssiges Wasser möglichst schnell abgießen.
Wer einen sonnigen Balkon oder Garten hat, kann es wagen, sich diese kleine „Exotin“ anzuschaffen.

 

 

Das Nest ist leer – oder doch nicht?

Am Sonntag war ich nicht wenig erstaunt als ich sah, dass nach dem Ausfliegen der Jungstörche das Nest in Nidda-Ulfa wieder besetzt war. Ganz entspannt haben die Beiden scheinbar die Aussicht genossen. Ich gehe davon aus, dass es das Eltern-Storchenpaar war, das froh ist, endlich wieder Zeit für sich zu haben. Es sei ihnen gegönnt, denn 4 hungrige Schnäbelchen zu füllen, ist eine anstrengende Sache.

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Die bunte Welt der Schmetterlinge

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Schmetterlinge erfreuen das Herz. Sie sind die Gaukler im Sommer, wenn sie von Blüte zu Blüte taumeln.
Das Foto zeigt einen „Kaisermantel“
Wer mag kann hier mehr Fotos dieser schillernden Falter sehen:
http://www.karin-bach.de/?site=show&page=2&kat=4

 

Getreideernte

Getreideernte hinter unserem Haus. Immer wieder schön.

Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen steht in des Himmels Hand:
der tut mit leisem Wehen sich mild und heimlich auf
und träuft, wenn heim wir gehen, Wuchs und Gedeihen drauf.

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Refrain:
Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn,
drum dankt ihm dankt, drum dankt ihm dankt
und hofft auf ihn.
Matthias Claudius
1740 – 1815

Friedhof in Nidda Bad Salzhausen

Zurzeit ist es sommerlich heiß und man hört gar manches Stöhnen wegen der hohen Temperaturen. Ich kann ein kühles, angenehmes und auch ruhiges Plätzchen empfehlen. Es ist der Waldfriedhof in Nidda Bad Salzhausen.
Alte Bäume umrahmen die Gräber, spenden Schatten, rauschen leise im Sommerwind und schenken Abkühlung.
Wer sich gerne mehr anschauen möchte, sollte unbedingt das kleine hessische Badestädtchen und den dazu gehörenden Friedhof besuchen. Es lohnt sich wirklich.
Wem das nicht möglich ist, kann zumindest hier schon mal reinschnuppern:
http://www.karin-bach.de/contents/showContent/337

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Korallenbaum

Die Blüte der Korallenbäume ist wirklich imposant. Eine liebe Freundin hat sie in Berlin, im Charlottenburger Schlossgarten,  für mich fotografiert.

Schloß Charlottenburg5 900    Schloß Charlottenburg Kübelpflanze 800

Korallenbäume gehören zu der Familie der Schmetterlingsblütler und bekommen in ihrer ursprünglichen Heimat in den Tropen und Subtropen eine beachtlichte Höhe von bis zu 10 Metern. Bei uns werden sie in Töpfen gehalten, da sie im Winter ja ein kuscheliges Plätzchen benötigen.

 

 

Zitrusbäumchen

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Heute habe ich etwas gelesen, das mich total überrascht hat.
Es ging um die Pflege von Zitruspflanzen.
Die meisten Anweisungen waren mir irgendwie bekannt bzw. es kamen Erinnerungen beim Lesen.
Aber etwas war mir fremd. Nämlich, dass man Zitruspflanzen NICHT mit Regenwasser gießen soll. Ihnen kann das Wasser nicht hart genug sein und sie lieben kalk- und magnesiumreiches Wasser.

Noch etwas ist vielleicht interessant. Vor allem im Wintergarten kann es vorkommen, dass die Südländer Mangelerscheinungen zeigen, wie gelbe Blätter mit grünen Blattadern. Dann liegt es oft daran, dass die Zitruspflanze einen kalten, feuchten Wurzelballen hat, der die Nährstoffaufnahme erheblich behindern kann. Abhilfe schafft eine Styroporplatte (es kann auch Holz sein) auf die man den Topf stellt und der Pflanze so „warme Füße“ verschafft. Und wenn dann noch etwas mäßiger gegossen wird, sollten die Symptome bald verschwunden sein.

Abschließend sei noch gesagt, dass man nicht mit herkömmlichem Dünger düngen sollte, sondern mit einem speziellen „Zitrusdünger“. Dann ist Ihr Liebling bestens versorgt.

Meisenfamilie

Diese Meisenkinder sind in Nidda in einem bezaubernden Garten großgezogen worden.
Wer den Garten sehen möchte, kann das hier tun: http://www.karin-bach.de/?site=show&kat=2

Ich denke, zu diesen kleinen Vögelchen muss man gar nicht viel sagen. Fast jeder weiß, dass sie bei allen Gartenbesitzern willkommen sind.
Die vertilgen nicht nur Unmengen an Insekten, sondern es erfreut vor allem das Herz, wenn sich ein Meisenpärchen für den eigenen Garten entschieden hat. Klar wandert auch die eine oder andere Joahnnisbeere in die weit aufgerissenen Schnäbelchen der Kleinen aber die Freude überwiegt trotzdem. Es sei ihnen gegönnt.

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