Herbstliche Impressionen

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Ich liebe das Frühjahr sehr und freue mich auf die erwachende Natur. Aber wenn im Herbst die Blätter fallen und man auch selbst mehr zur Ruhe kommt, das hat was.
Ob dieser nachdenkliche Steinkopf wohl der gleichen Meinung ist wie ich?
Auf jeden Fall hat ihn ein Künstler sehr schön gestaltet und er ist ein echter „Hingucker“.

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Ich wünsche dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings, das milde Wachstum des Sommers, die stille Reife des Herbstes und die Weisheit des erhabenen Winters.
Irischer Segen

Kürbisse mal ganz anders

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Bewundernd stehe ich vor solchen Kunstwerken, obwohl das nicht unbedingt meine Lieblingsmotive sind. Ich habe keine Ahnung, wie man das macht. Darum teile ich die schönen Fotos lediglich mit meinen Blog-Besuchern und hoffe, dass diese genauso viel Freude daran haben, wie ich.
Die Bilder wurden mir mit freundlicher Genehmigung überlassen.

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Ich erlebte meine Kindheit in den 50-er Jahren. Damals kannte man in unserem Dorf den Brauch noch nicht, Kürbisse auszuhöhlen. Aber wir Kinder wussten uns zu  helfen.

Siehe nachfolgender Auszug aus meinem Buch „Klapperstörche lieben Zucker“:

Jedes Jahr im Herbst freuten wir Kinder uns auf unsere „Dickwurz-Fratzen“ Irgendwie gelang es uns immer, ein oder zwei dieser Futter-Rüben bei den Bauern zu ergattern und die schwere, zeitraubende Arbeit begann. Vielleicht kann man das, was wir mit den Rüben machten, mit dem heutigen Halloween vergleichen. Wir höhlten die Knollen aus und schnitten Fratzen hinein. Später, wenn unser Werk gelungen war, wurden im Inneren Kerzen aufgestellt und die Rüben auf einem Stab befestigt. Nach Einbruch der Dunkelheit hielt jeder von uns seine beleuchtete Dickwurz vor die Fenster der Nachbarn und hoffte darauf, dass diese sich tüchtig vor den „Geistern“ erschreckten.
Frisch geerntete Rüben wurden aber auch ausgehöhlt, um sie mit Kandiszucker zu füllen. Dieser Kandiszucker schmolz in dem Rübensaft und wir alle schworen darauf, dass damit jedem Husten im Nu der Garaus gemacht werden konnte.
Schmeckt übrigens sehr lecker!

Klapperstörche lieben ZuckerWer in der Dunkelheit seines Mitmenschen auch nur eine Kerze entzündet, hat nicht umsonst gelebt.
Zenta Maurina

Herbstzauber bei Annerose und Bernd Schröder

Zwei anstrengende aber wunderschöne Tage haben Annerose und Bernd Schröder wieder hinter sich. Sie hatten erneut zu ihrem Herbstzauber eingeladen. Ich denke, dass niemand enttäuscht nach Hause gegangen ist, denn im Garten gab es so viel zu sehen, dass man nur staunen konnte. P1020856 1000
Alle Sitzplätze waren belegt. Egal ob in der gemütlichen Scheune, im Hof oder im Garten. Nach dem Rundgang stärkte man sich bei hausgemachtem Kuchen und Kaffee, konnte mit anderen Gartenbesitzern fachsimpeln oder einfach nur den schönen Herbsttag genießen.

Meine Fotos sollen nur einen kleinen Einblick geben in liebevoll gestaltete Details oder auf die Blumen mit ihren „Insekten-Tankstellen“.

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Wunderschöne Gießkannen, winken vom alten Zaun und heißen die Besucher herzlich willkommen.

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P1020905 1000Mitten in dem Eichelbach und auch auf dem Brückengeländer sieht man Detail getreue Mühlen, die Manfred Egloff gebaut hat. Hier fanden sich immer Zuschauer, die mit dem Künstler fachsimpeln konnten.

P1020921 1000P1020864 1000P1020875 1000So einen Garten kann man eigentlich nicht beschreiben, man muss ihn gesehen haben. Und darum rate ich zu einem Besuch. Übrigens kann man täglich nachmittags Annerose Schröder beim Werkeln in ihrem grünen Reich zuschauen. Gäste sind stets willkommen. Kontakt: http://www.anneroses-garten.de/dahlien-herbst.html

Fleißige Hennen hatten viele bunte Eier gelegt. Scheinbar muss denen mal jemand sagen, dass es noch lange hin ist bis Ostern. Aber eine tolle Deko-Idee ist es allemal.

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Überall findet man Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen.

Alles in allem war es ein gelungenes „Gartenevent“. Ich wünsche Annerose & Bernd noch viele solcher Publikumsmagnete und hoffe, auch im Frühjahr zum Narzissenfest wieder dabei sein zu können.

Dem Traurigen ist jede Blume ein Unkraut,
dem Glücklichen jedes Unkraut eine Blume
Autor unbekannt

 

Marienkäfer besucht Maiskolben

Marienkäfer im Mais IMG_4637 1024Zu diesem Bild muss ich gar nicht viel sagen. Es ist einfach nur schön 🙂
Der kleine Marienkäfer turnt ganz entspannt auf einem großen Maiskolben herum. Wahrscheinlich genießt er den Sonnenschein und träumt von einem leckeren Blattläuschen.
Dann wollen wir ihn mal lieber nicht stören und uns ganz leise zurückziehen….pst!

www.gif-paradies.de marienkaefer_0017Aufgenommen wurde das Foto von Harry Messerschmidt aus Büdingen. Er hat einen Blick für die Natur und verbringt viel Zeit in den schönen oberhessischen Wäldern. Danke, lieber Harry 🙂

Nur wer für das Geringe dankt, empfängt auch das Große
Dietrich Bonhoeffer

Animierte gif: www.gif-paradies.de

Die Natur sagt „aua“

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Ich finde, man sollte auch etwas mehr Respekt vor Pflanzen und Bäumen haben. Was diese beiden Bilder zeigen, gefällt mir gar nicht. Aber staunen muss ich schon wenn ich sehe, wie die Bäume mit den ihnen zugefügten Verletzungen umgehenTeufelsstein 1000.

Auch diese beiden Fotos wurden mir wieder von Karl überlassen. Vielen Dank!  😛

 

 

Hildegard von Bingen hat gesagt:
Dein Schöpfer hat dir den besten Schatz gegeben, einen lebendigen Schatz, deinen Verstand.

Wasserpfützen können wunderschön sein

Good morning Rainrod Bild
In letzter Zeit wurden wir ja reichlich mit Wasserpfützen „beschenkt“. Nun wissen wir alle, wie wichtig der Regen ist. Aber wir wissen auch, wie schnell wir des nassen „Segens von oben“ überdrüssig werden. Wichtig ist nur, dass wir annehmen, was wir nicht ändern können und das Beste daraus machen. So greife ich schon ab und zu mal nach der Kamera, um gerade ein etwas anderes Foto zu machen.
Haben wir nicht alle als Kinder sehnsüchtig nach einer Pfütze geschaut und uns gewünscht, richtig darin herumspringen zu dürfen? Trotz Verbot haben wir es aber heimlich doch gemacht. Es war herrlich, auch wenn wir wegen unserer nassen Füße geschimpft wurden. An diese Glücksmomente sollten wir öfter mal zurückdenken. Es lohnt sich. www.clipart.de schirm_11
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Hier gibt es weitere „Pfützen-Fotos“ und ein paar Gedanken dazu: http://www.karin-bach.de/?site=show&kat=3

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Vergiss nicht – man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.
Marc Aurel

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Animierte gif:http://www.clipart-kiste.de/

Neil Armstrong – erster Mensch auf dem Mond


final_338628075www.flags.de  Flagge USA_120Am 21.07.1969 (MEZ) setzte Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond.

Ein Ereignis, das es nie zuvor gegeben hat und in seiner Einmaligkeit auch nie wieder geben wird.
Der Mensch hat zum 1. Mal die Erde verlassen und einen anderen Planeten betreten.
Das miterlebt zu haben, ist für mich ein großes Geschenk.

Zwischen 384.401 und 406.740 km ist der Mond von uns entfernt und er hat einen Durchmesser von 3476 km.

Aber mal ehrlich. Wen interessieren diese Fakten, wenn man zu zweit verliebt im Mondenschein spazieren geht oder einfach mal träumerisch den Sternenhimmel betrachtet? Dann ist das alles unwichtig. Ich werde dann ganz still und danke Gott, dass er die Erde so schön gemacht hat. Denn für mich ist sie niemals durch einen Urknall entstanden, sondern durch das schöpferische Wort Gottes.

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen, und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost belachen,
weil unsre Augen sie nicht sehn.

Matthias Claudius
1740 – 1815

Animierte gif:
http://www.flags.de/
http://www.watereffect.net/

Alles Käse, oder was? Niederlande – Holland

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Klar, dass in Holland auch die Kühe Holzschuhe tragen und zum Dekorieren eignen sich die „Klompen“ sowieso.

Ich glaube, fast jeder Europäer verbindet mit den Niederlanden Klompen, den guten Holländischen Käse, Windmühlen und Fahrräder. Das alles hat seine Berechtigung, denn darin sind unsere liebenswerten Nachbarn Meister. Aber es gibt noch unendlich viel mehr, von dem man berichten könnte.Niederlande, Holland 12

Ein bisschen was gibt es hier zu lesen und viele schöne Fotos sowieso: http://www.karin-bach.de/?site=show&kat=2

Kein Schiff kann den Ozean des Lebens befahren, ohne den Stürmen ausgesetzt zu sein.
Charles Haddon Spurgeon
1834 – 1892

 

Schau mir in die Augen, Kleines! Die schwarzäugige Susanne

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls ich dieses Foto sah, habe ich runde Augen bekommen. Wow! Noch niemals nie nicht hat sich bei mir die „schwarzäugige Susanne“ so prächtig entwickelt. Meistens dümpelt sie vor sich hin, bekommt nur hin und wieder mal ein „Auge“ und das war´s auch schon. Darum habe ich schon lange keine mehr gepflanzt.
Aber wenn man sieht, wie sich dieses Exemplar bis hoch in den Apfelbaum gehangelt hat, dann bekommt man wieder Lust. Wahrscheinich muss ich die Pflege der Thunbergia alata besser beachten. Und die geht so: OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Pflege:

Da die Pflanze aus Afrika stammt, benötigt sie viel Wärme und Sonne. Wenn die Temperaturen unter 5° fallen, leidet sie bereits Schaden.
Darum muss man sie rechtzeitig in ihr Winterquartier bringen, das idealerweise ca. 7-10 Grad warm ist. Schwarzäugige Susanne 2Ein dunkler Keller ist ungeeignet, es sollte schon ein heller Standort sein.
Anfang Februar wird zurückgeschnitten und warm gestellt, damit so früh wie möglich Blüten kommen. Erst nach den Eisheiligen darf „Susanne“ in den Garten. Aber sie sollte zuerst ein bisschen im Schatten stehen, damit die Blätter nicht verbrennen und sich an die Sonne gewöhnen.
Gegossen wird regelmässig aber nicht zu viel. Austrocknen darf die Erde nicht aber auch keinesfalls zu feucht gehalten werden. Gedüngt wird mit ganz normalem Flüssigdünger, alle 4 Wochen. Und wenn man dann noch auf einen windgeschützten Standort achtet, dürfte es klappen. 😛

 

Wie pflanzt man Pfingstrosen?

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Ein Bauerngarten ohne Pfingstrosen kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Den Namen Rose hat diese Blütenart auf jeden Fall verdient.
In vielen Farben, Formen und Arten zu bewundern, ist bei manchen Gärtnern eine wahre Sammelleidenschaft ausgebrochen. Ich kann es gut nachvollziehen, obwohl ich selbst keine Pfingsrose im Garten habe. Heute frage ich mich, warum eigentlich. Bestimmt hätte sich auch in unserem steinreichen Garten ein Plätzchen für die sonnenhungrige Paeonia-Lactiflora-Hybride gefunden.

Pflanzen und Pflege

Pfingstrose 1280 P1010260Wie pflanzt man nun eigentlich Stauden-Pfingstrosen? Das ist gar nicht schwer. Es sollte ein durchlässiger Boden ohne Staunässe sein. Bei Bedarf muss man etwas Sand untermischen. Wichtig ist auch, dass es ein Standort ist, der mindestens 6 Stunden am Tag von der Sonne beschienen wird. Was aber bei der Pflanzung wirklich zu beachten ist, ist die Pflanztiefe. Die gut sichtbaren Triebknospen auf der Oberseite der Speicherwurzeln dürfen nur mit höchstens 1-4 cm Erde bedeckt sein.
Wenn man dann noch die Staude mit einem guten organischen Dünger versorgt, blüht sie viele Jahre, ohne dass sie geteilt werden muss.
Nach meinen Recherchen werden die Pfingsrosen auch von den Schnecken verschont. Das ist doch was 🙂

Ein unbekannter Verfasser hat diesen schönen Spruch geprägt:
Im Garten des Lebens ist Humor der beste Dünger