Holzstapel

Holzstapel 1000
Nur ein Holzstapel?!

Ich habe mir heute einmal Gedanken über diesen Holzstapel gemacht.
Zuerst ist mir aufgefallen, wie viel Arbeit es bereitet haben muss, bis er Schicht für Schicht so akkurat aufgesetzt war.
Ich könnte mir vorstellen, dass dem Besitzer nicht nur warm ums Herz wird, wenn er sein Werk betrachtet. Vor allem seine Stube wird im Winter gemütlich warm sein und dafür lohnt sich die Mühe.

Wie viele Jahre hat es gedauert, bis das Holz geerntet werden konnte! Ein Mensch hat ein kleines Bäumchen gepflanzt. Vielleicht musste er es am Anfang bewässern, hat es vielleicht vor Wildbiss geschützt und vom Unkraut befreit. Im Laufe der Jahre wurde ein ansehnlicher Baum daraus. Irgendwann machte die Säge seinem Leben ein jähes Ende. www.gif-paradies.de SägeAuch dazu gehörten fleißige Hände. Es folgten Abtransport, Lagerung, sägen und dann das mühevolle Aufsetzen. Ich finde, dass so ein kleines Kunstwerk auch mal im Mittelpunkt stehen darf, oder?

Man kann ohne Liebe Holz hacken, Ziegel formen, Eisen schmieden, aber mit Menschen kann man nicht ohne Liebe umgehen.
Lew (Leo) Nikolajewitsch Tolstoi
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Animierte gif:
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Frühling in Japan



www.123gif.de Tulpe Japanischer Frühling 900

So wunderschön blüht es im Moment in dem Land der
aufgehenden Sonne.
Wer kennt sie nicht, die berühmten Kirschblüten in Japan?
Liebe Menschen, die in Kuwana bei Nagoya lebten,
haben mir diese herrlichen Blütenbilder zur Verfügung gestellt.
www.123gif.de TulpeDa geht einem das Herz auf und wir alle hoffen,
dass auch bei uns bald der Frühling einzieht.
Es kann nicht mehr lange dauern 😛
www.123gif.de TulpeRichard Wurmbrand hat gesagt:

Der Schnee schmilzt im Frühling.
Er kann die Sonnenstrahlen nicht zerstören.
Genausowenig kann das Böse die Liebe zerstören.
www.123gif.de Tulpe

Zaubernuss – Hamamelis

 

Es ist eigentlich unglaublich, dass die Zaubernuss bereits Anfang Januar blühen kann.

In England nennt man sie „Witch Hazel“, was so viel bedeutet wie „Hexenhasel“. Das kommt wohl daher, weil ein eigentlich unscheinbarer Strauch mitten im Winter wie „verhext“ aussieht. 🙄 

Wer sich eine Zaubernuss in den heimischen Garten holen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Zum einen wachsen diese Sträucher sehr langsam und außerdem ist es recht aufwändig, die Jungpflanzen zu veredeln. So etwas hat halt seinen Preis.

Diese Kosten und Mühen hat unser Freund Bernd Schröder aus Eichelschsen nicht gescheut. Dafür wird er Jahr für Jahr mit herrlichen Blüten erfreut, die er mir wieder für meine Seite überlassen hat.

Herbst – grau und doch so schön

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Das ist Spargel. Er neigt sich vor dem Frost und gibt sich ihm hin. Er ist von ganz alleine in unseren Garten gekommen. Mittlerweile sind es vier Stängel geworden. Im Sommer kann man ihnen beim Wachsen zusehen und sich an dem zarten Grün erfreuen. Unter der Erde geht das Wachstun weiter. Aber alles über der Erde stirbt ab. Ein wunderbarer Kreislauf

 

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Diese Eichblätter scheinen zu wissen, dass ihre Tage gezählt sind. Im Gegensatz zu ihnen, müssen wir Menschen die Hand Gottes nicht loslassen, wenn wir diese Welt einmal verlassen. Unsere Verbindung bleibt für immer und ewig bestehen.

 

 

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Auch aus diesem Illex hat der Rauhreif ein kleines Kunstwerk geschaffen. Dazu hat er sich wieder einzelner Spinnfäden bedient.

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Ich mag keine Spinnen und doch bin ich immer fasziniert von den kleinen Meisterwerken, die sie bauen. Um sie sehen zu können, hilft der Frost.

 

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Auch der Garten bekommt ein anderes Gesicht, wenn sich die Natur auf den Winter vorbereitet.

 

Vogelbeere – Eberesche

 

Kaum eine Frucht hat eine so große Leuchtkraft wie die der Vogelbeere. Dieser Baum ist ein wahrer „Hingucker“. Vogelbeere P1050893 1000
Immer wieder hört man, dass die Früchte giftig sein sollen. Aber „Herr Goggle“ belehrte mich eines Besseren. Allerdings sollte man es vorziehen, die Früchte nur in gekochtem Zustand zu genießen. Auch alkoholische Getränke werden aus der Eberesche hergestellt und ihre Rinde kann man zum Braun- und Rotfärben von Wolle benutzen.

STP84254 1024Die Vogelbeere wächst schnell und bevorzugt Standorte auf Lichtungen, an Wegrändern oder in Hecken. Auch bei uns im Garten hat sich ein Exemplar von ganz alleine sein Plätzchen gesucht. Und zwar unter einem Fliederbaum und es scheint, dass es sich dort wohlfühlt. Es zeigt, dass auch der Halbschatten geeignet ist.
Übrigens war die Eberesche 1997 Baum des Jahres.
Dieses Schild stammt aus der Gemarkung in Ulfa, wo es einen jungen Baumlehrpfad gibt.

Drosselbeere, Quitsche oder Krametsbeerbaum sagt man auch noch zu dem Vogelbeerbaum. Hört sich doch gut an, oder?

Was die Erde für den Baum ist, ist die Stille für die Seele.
Magnus Malm

 

Stornfels und seine Vieh-Tränke

 

Ich finde, dieser kleine Fleck hat sehr viel Atmosphäre. Es handelt sich dabei um die „Stirwelser Trenk“. Viel Arbeit haben die Naturschützer investiert, denn der Teich und sein Uferbereich waren stark verwildert. Früher wurde er regelmäßig vom Vieh besucht, das darin seinen Durst stillte. Jetzt ist daraus ein idyllischer Platz entstanden, den der täglich von viel Lärm umgebene Mensch gerne aufsucht. Hier fühlt man sich zu jeder Jahreszeit wohl. P1080223 Stornfels P1080222 Stornfels P1080221 Stornfels P1080220 Stornfels P1080231 Stornfels P1080226  Stornfels P1080225 Stornfels

Herbstzeit – Apfelzeit

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Zum Vergrößern der Bilder, diese einfach anklicken.

Heute habe ich meine alljährliche „Apfel-Wanderung“ gemacht, zu der auch mein Fahrrad gehörte. P1070451 700Es war einfach wunderbar. Überall lagen die herrlichsten Früchte unter den Bäumen. P1070482 700Natürlich waren auch viele davon faul oder es „wohnten“ Würmer darin. Aber nur in einem naturbelassenen Apfel fühlt sich ein Wurm wohl.

Einen Apfel dort zu essen, wo er gewachsen ist, ist eine Köstlichkeit. Vor allem die Vielzahl der Sorten verblüfft mich immer wieder. Ich genieße jeden Bissen. Aber eins mache ich nie, nämlich Früchte von den Bäumen pflücken. P1070424 700

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P1070469 700Es liegen genug darunter. Allerdings erlaubt in fast jedem Jahr die Gemeine Nidda, die Äpfel zu ernten, die der Stadt gehören. Früher wurden sie versteigert aber das Interesse ist nicht sehr groß, so dass man sie aus Kostengründen verschenkt und auch deshalb, damit das wertvolle Obst verwertet wird.
P1070484 700P1070465 700Auch wenn der Apfel schrumpelig wird, verliert er nicht seinen guten Duft.
Sprichwort

www.123gif.de  obst-0034