Kirche in Geiß-Nidda….

 

Kirche in Geiß-Nidda
Baugeschichte und -schmuck

Die Kirche zu Geiß-Nidda wird urkundlich 1234 zum ersten Mal erwähnt. Zwei Jahre zuvor taucht der Name des Patrons Nikolaus in einer Votiv-Schrift im Zusammenhang mit Elisabeth von Thüringen auf, deren Verfahren zur Heiligsprechung im Gange war. Die Kirche wurde 1234 vom Kloster Fulda als Besitz beansprucht, 1336 vom BistumMainz verwaltet und gehört seit Einführung der Reformation 1527 im Landgrafentum Hessen zur Evangelischen Kirche. Sie gehört nicht nur zu den wenigen gotischen Kirchen in Oberhessen, sondern ist für eine Dorfkirche außergewöhnlich aufwändig gestaltet.

Warum dies so ist, darüber konnte bislang keine Antwort gefunden werden. Bei der Renovierung 1993 wurde versucht, die gotischen Elemente, die durch spätere Einbauten (Emporen, Kanzel) an Wirkung verloren hatten, wieder zur Geltung zu bringen – auch durch das Wagnis der Farbgebung. Die Kirche in Geiß-Nidda entstand in neun Bauphasen und wurde mehrfach renoviert. Ferner sollte man sich gelegentlich die G A L E R I E einmal in Ruhe ansehen.

Kirche in Geiß-Nidda Wetteraukreis Oberhessen Deutschland       www.gifsmania.de   Kirche in Geiß-Nidda Wetteraukreis Oberhessen Deutschland

Das Gebet ist die Tür aus dem Gefängnis unserer Sorge.
Helmut Gollwitzer