Annabell, die wunderbare Ballhortensie

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Ein Traum in weiß sind die riesigen Blütenkugeln der Ballhortensie Annabel. In diesem Jahr sind sie in unserem Garten förmlich explodiert.
Leider habe ich diverse Pflegetipps auch erst jetzt erfahren und ich will sie gerne an meine Leser weitergeben.

Auf jeden Fall will ich die verblühten Stängel im nächsten Frühling auf etwa 20 cm über dem Boden abschneiden. Dadurch erhoffe ich mir, dass die Pflanze nicht ganz so hoch wird und damit stabiler bleibt. Starker Regen hat in diesem Jahr die große Pflanze nämlich sehr auseinanderfallen lassen. Es sah zwar trotzdem schön aus, aber andere Pflanzen in dem Umfeld wurden in ihrem Wachstum gehindert. Exif_JPEG_PICTURE

Will man die Blütezeit verlängern, muss man diesen Trick anwenden: Im Juni wird ein Teil der neuen Triebe erneut zurückgeschnitten. Dadurch wird die Pflanze gezwungen, neu auszutreiben und die Blüte an diesen Ästen verzögert sich.
Eigentlich ist die Annabel eine unkomplizierte Pflanze. Nur viel Durst hat sie und sie liebt einen mit Licht und Schatten abwechselnden Tagesverlauf. Trotzdem gedeiht sie auch an einem vollsonnigen Standort aber dann benötigt sie noch mehr Wasser.

Buchsbäume winterfest machen

P1030247 1024Jetzt haben meine Buchsbäume ein kuscheliges Plätzchen, um den kalten Temperaturen zu trotzen.
Eingehüllt in Laub werden sie bestimmt keine kalten Füße bekommen.

Eigentlich kann Frost den Buchsbäumen nicht viel anhaben. Das gilt aber hauptsächlich für die Exemplare, die direkt im Erdreich sitzen. Dort hat die Kälte keine Angriffsfläche. P1030248 1024Anders ist es bei der Topfhaltung. Darum stelle ich meine Schützlinge dicht gedrängt nebeneinander und fülle die Zwischenräume mit Laub aus. So sollten sie keine kalten Füße bekommen und überstehen die kalte Jahreszeit unbeschadet.

Wichtig ist, dass man auch im Winter bei frostfreiem Wetter das gießen nicht vergisst, falls es nicht genug regnet.

Hier gibt es mehr von meinen Buchsbäumen zu sehen: http://www.karin-bach.de/contents/showContent/453

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Den Garten des Paradieses betritt man nicht mit den Füßen, sondern mit dem Herzen.
Bernhard von Clairvau
1090 bis 1153

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Herbstastern – Asteraceae

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Es gibt kaum einen Garten, in dem sich Herbstastern nicht wohlfühlen. Das kommt daher, weil sie ganz unproblematisch sind und sich jedem Boden anpassen.
In unserem Garten gibt es eine Astern-Staude, die uns schon viele Jahre erfreut. Sehr langlebig sind ihre Blüten zwar nicht. Aber wenn man sieht, wie sich bei Sonnenschein die Bienen förmlich um die besten Nektarplätze „streiten“, dann macht das einfach Freude.

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Angefangen bei den kleinen „Polstern“ bis hin zu 2 Meter hohen Exemplaren, ist für jeden Gartenfreund etwas dabei. Gerade dann, wenn die Sommerblüten ihre Pracht verlieren, strahlen sie die Gartenbesucher förmlich an und zeigen so, dass auch der Herbst noch viele schöne Tage haben kann.


Machen Sie es wie ich, einfach jeden Tag genießen. Schlechtes Wetter, wofür wir Menschen es halten, wird es noch genug geben.

Mutter Teresa hat gesagt:
Gott ist ein Freund der Stille. Seht, wie die Bäume, die Blumen, das Gras in einer tiefen Stille wachsen, wie Sterne, Mond und Sonne in der Stille auf- und untergehen.

Schau mir in die Augen, Kleines! Die schwarzäugige Susanne

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls ich dieses Foto sah, habe ich runde Augen bekommen. Wow! Noch niemals nie nicht hat sich bei mir die „schwarzäugige Susanne“ so prächtig entwickelt. Meistens dümpelt sie vor sich hin, bekommt nur hin und wieder mal ein „Auge“ und das war´s auch schon. Darum habe ich schon lange keine mehr gepflanzt.
Aber wenn man sieht, wie sich dieses Exemplar bis hoch in den Apfelbaum gehangelt hat, dann bekommt man wieder Lust. Wahrscheinich muss ich die Pflege der Thunbergia alata besser beachten. Und die geht so: OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Pflege:

Da die Pflanze aus Afrika stammt, benötigt sie viel Wärme und Sonne. Wenn die Temperaturen unter 5° fallen, leidet sie bereits Schaden.
Darum muss man sie rechtzeitig in ihr Winterquartier bringen, das idealerweise ca. 7-10 Grad warm ist. Schwarzäugige Susanne 2Ein dunkler Keller ist ungeeignet, es sollte schon ein heller Standort sein.
Anfang Februar wird zurückgeschnitten und warm gestellt, damit so früh wie möglich Blüten kommen. Erst nach den Eisheiligen darf „Susanne“ in den Garten. Aber sie sollte zuerst ein bisschen im Schatten stehen, damit die Blätter nicht verbrennen und sich an die Sonne gewöhnen.
Gegossen wird regelmässig aber nicht zu viel. Austrocknen darf die Erde nicht aber auch keinesfalls zu feucht gehalten werden. Gedüngt wird mit ganz normalem Flüssigdünger, alle 4 Wochen. Und wenn man dann noch auf einen windgeschützten Standort achtet, dürfte es klappen. 😛

 

Wie pflanzt man Pfingstrosen?

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Ein Bauerngarten ohne Pfingstrosen kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Den Namen Rose hat diese Blütenart auf jeden Fall verdient.
In vielen Farben, Formen und Arten zu bewundern, ist bei manchen Gärtnern eine wahre Sammelleidenschaft ausgebrochen. Ich kann es gut nachvollziehen, obwohl ich selbst keine Pfingsrose im Garten habe. Heute frage ich mich, warum eigentlich. Bestimmt hätte sich auch in unserem steinreichen Garten ein Plätzchen für die sonnenhungrige Paeonia-Lactiflora-Hybride gefunden.

Pflanzen und Pflege

Pfingstrose 1280 P1010260Wie pflanzt man nun eigentlich Stauden-Pfingstrosen? Das ist gar nicht schwer. Es sollte ein durchlässiger Boden ohne Staunässe sein. Bei Bedarf muss man etwas Sand untermischen. Wichtig ist auch, dass es ein Standort ist, der mindestens 6 Stunden am Tag von der Sonne beschienen wird. Was aber bei der Pflanzung wirklich zu beachten ist, ist die Pflanztiefe. Die gut sichtbaren Triebknospen auf der Oberseite der Speicherwurzeln dürfen nur mit höchstens 1-4 cm Erde bedeckt sein.
Wenn man dann noch die Staude mit einem guten organischen Dünger versorgt, blüht sie viele Jahre, ohne dass sie geteilt werden muss.
Nach meinen Recherchen werden die Pfingsrosen auch von den Schnecken verschont. Das ist doch was 🙂

Ein unbekannter Verfasser hat diesen schönen Spruch geprägt:
Im Garten des Lebens ist Humor der beste Dünger

 

Perlpfötchen – Anaphalis triplinervis

Beim Besuch auf der Landesgartenschau in Gießen sind mir sehr viele wunderbare Blumen begegnet. Eine schöner als die andere. Die meisten kannte ich, wenn auch nicht immer mit Namen. Ich muss gestehen, dass mir das kleine „Perlpfötchen“ bisher unbekannt war. Erst beim zweiten Blick habe ich gesehen, dass es sich um keine verwelkte Kamille handelt, was mein erster Gedanke war. (Ich hoffe, das Perlpfötchen verzeiht mir das) Um die Schönheit der einzelnen Blütenköpfe zu sehen, muss man sich zwar ein bisschen bücken aber es lohnt sich.

P1020493 1000Damit auch meine Seitenbesucher etwas mit der Pflanze anzufangen wissen und sich vielleicht sogar ein Exemplar für ihren Garten holen, gebe ich hier noch ein paar Pflegetipps mit:
Der „Sommerschnee„, wie man das Perlpfötchen auch noch nennt, ist so unproblematisch, dass man gar nicht viel wissen muss, um Freude an ihm zu haben.

-Perlpfötchen lieben durchlässige, sandige Böden
-Von der vollen Sonne können sie gar nicht genug bekommen
-Mit ihrer späten Blüte (August – Oktober) gehören sie zu den Herbstblühern
-Rückschnitt ist nicht nötig
-Die Blüten sind bei den Bienen sehr begehrt

Wenn man eine dauerfeuchte Pflanzstelle meidet, hat man eigentlich nur Freude mit den kleinen „Katzenpfötchen), die das ganze Jahr über mit ihren silbergrünen Blättern das Staudenbeet bereichern.

 

Warum schmecken manche Kürbisse bitter?

Das haben sich vielleicht schon viele Gartenfreunde gefragt und wissen nicht, was sie falsch machen.
Dieses Geheimnis ist schnell gelüftet.

Wichtig ist, dass man von den essbaren Früchten keine Samen nimmt, um sie im nächsten Frühjahr auszusäen. Das liegt daran, dass sich Kürbisse untereinander kreuzen und dann die unerwünchten Eigenschaften von Zierkürbissen hervortreten können. Diese sind teilweise bitter und können sogar giftig sein. Kluge Gartenbesitzer probieren vor dem Zubereiten Kürbisse und auch Zucchini. Sind sie bitter, sollte man von einem Verzehr absehen.

Kürbis 600 mit Augen

Nur ein Kürbis ist ein Kopf ohne Sorgen.
Sagt ein Italienisches Sprichwort