Dahlien, Hummeln und ein liebenswertes Dorf auf dem Berg

Stornfels 1Diesen hübschen Vorgarten habe ich in Nidda-Stornfels entdeckt. Er gibt dem alten Fachwerkhaus den richtigen Rahmen und heißt Besucher herzlich willkommen.

Und wie bestellt zum Fototermin haben sich die Hummeln von ihrer schönsten Seite präsentiert.
Peter Hahne sagt: Der Mensch braucht Freude, wie die Blumen die Sonne

Hier gibt es noch viele andere Beiträge von und aus der Natur: http://karin-bach.de/contents/show/4

 

Blauschwarze Holzbiene – Xylocopa violacea

Blauschwarze Holzbiene IMG_5175 600
Dieses wunderschöne Exemplar einer blauschwarzen Holzbiene labte sich im Garten von Harry Messerschmidt aus Büdingen an den frischen Pollen eines Krokus.
Dort, wo dieses Insekt auftaucht, scheint seine Umwelt noch in Ordnung zu sein. Steht die Holzbiene doch auf der roten Liste der gefährdeten Arten.
Danke, lieber Harry für diese tolle Awww.gif-paradies.de biene_0147ufnahme. 🙂

Taubenschwänzchen – Macroglossum stellatarum

Taubenschwänzchen (800x406)
Diesem kleinen Flugkünstler hat man gleich mehrere Namen gegeben, die alle zu ihm passen:
-Taubenschwänzchen
Macroglossum stellatarum
-Karpfenschwanz
-Kolibrischwärmer

Mich erinnert sein Flugverhalten an einen Kolibri. Praktisch in der Luft stehend, saugt er im sogenannten Schwirrflug mit seinem langen Rüssel den süßen Nektar aus den Blüten.
Mittlerweile fühlen sich die Taubenschwänzchen in unserem wärmer gewordenen Deutschland sehr wohl. Um zu uns zu kommen, legen sie manchmal bis zu 3000 Kilometer zurück, Und das in kaum 14 Tagen. Das traut man dem kleinen, schwerfällig wirkenden Falter gar nicht zu. Sehr beeindruckend!

Das schöne Foto hat mir Wolfgang Brenner überlassen. Vielen Dank 😆 

Wer den „Hubschrauber der Insektenwelt“ einmal in Aktion sehen möchte, kann ihn hier finden: Taubenschwänzchen
Es ist ein kleines Filmchen von mir.

Wie alt werden Blauflügel-Prachtlibellen?

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

 

 

 

Ist das nicht ein wunderschönes „Blauflügel-Prachtlibellen-Männchen“?

Weltweit gibt es etwa 5680 Arten von Libellen, davon findet man ca. 85 in Mitteleuropa. Es gibt Exemplare, die bis zu 19 cm Flügelspannweite erreichen. Mit ihren unabhängig voneinander beweglichen Flügelpaaren, können sie einen abrupten Richtungswechsel vornehmen, in der Luft stehen bleiben oder sogar rückwärts fliegen. Das rückwärts fliegen geht allerdings nur bei einigen Arten. Die Fluggeschwindigkeit kann bis zu 50 km/h betragen.

Es gäbe noch sehr viel mehr über die „Räuber“ zu erzählen, die ihre Beute im Flug fangen. Nur so viel sei noch erwähnt, dass es bis zur fertigen Libelle bis zu 5 Jahren dauern kann. Die fertige Libelle lebt höchstens 12 Wochen.

Wir haben im Garten nur 2 kleine Tümpel und doch sieht man auch in ihrer Gegend mit etwas Glück die schnellen „Düsenjäger“. Darüber freue ich mich dann immer sehr. Aber hier freue ich mich einfach nur an diesen beiden Fotos und ich hoffe, meinen Lesern geht es ebenso.

Die Aufnahmen stammen von Bernd Schröder aus Eichelsachen, der in seinem Bauerngarten schon viele Schnappschüsse für mich gemacht hat. Wer immer es sich ermöglichen kann, sollte dem Garten einen Besuch abstatten. Niemand geht enttäuscht nach Hause. Näheres dazu gibt es hier: http://www.anneroses-garten.de/anneroses-garten.html

 

Insektenhotel mit viel Liebe erstellt

Insektenhotel P1020980Das wunderschöne Insektenhotel auf dem Foto rechts wurde von Schulkindern in Nidda-Ulfa erstellt und liebevoll beschriftet.
Exif_JPEG_PICTUREIch selbst habe auch eins im Garten (Foto links) und kann beobachten, wie sehr die „Wohnungen“ darin begehrt sind. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen und ich denke, das ist in dem Insektenhotel am Baum-Lehrpfad in Ulfa nicht anders.
Es sind NUR kleine Nisthilfen und doch so wichtig und wertvoll gerade für Wildbienen, die keine Staaten bilden. Es lohnt sich immer in die Natur zu investieren!

Wer das Summen der Bienen im Heidekraut, das Girren der Tauben im Wald, den Gesang der Vögel, das Rauschen des Bächleins, das Seufzen des Windes in den Fichten vergisst, darf sich nicht wundern, wenn sein Herz den Gesang verlernt und seine Seele düster wird.
Charles Haddon Spurgeon

de.bestgraph.com abeilles-58

Blaue Distel am Wegesrand

Distel  1280 P1020985Heute, bei strahlend schönem Sonnenschein, habe ich eine Radwanderung nach Stornfels gemacht. Sie  kennen Stornfels nicht? Na, dann wird es aber Zeit, einmal dieses kleine, hoch oben auf einem Kegel liegende Dörfchen, zu besuchen. Im Internet können Sie das vorab schon mal hier tun: http://www.karin-bach.de/?site=show&page=4&kat=3 (Es ist der unterste Beitrag)

Allzu geübt bin ich nicht mit dem Rad, darum musste ich einen großen Teil des sehr steilen Weges mein Fahrrad schieben. Nach dem Motto: „Wer sein Fahrrad liebt, der schiebt“. Aber gerade das gemächliche Schlendern zeigt die besonderen Schönheiten der Natur. So entdeckte ich diese herrliche Kugeldistel, die ihre festen Stängel dem blauen Himmel entgegen reckte. Umschwirrt war sie von Hummeln, die sich so eine leckere Mahlzeit nicht entgehen lassen wollten.

Wer schon einmal Bekanntschaft mit den unangnehmen Dornen der Disteln gemacht hat weiß, wie schmerzhaft das sein kann. Ich habe keine Ahnung, warum Gott, der Schöpfer, diese reizvolle Pflanze damit ausgestattet hat. Aber er wird sich schon was dabei gedacht haben. Mir gefallen Disten und diese hier ist ein besonders schönes Exemplar. Gut, dass ich immer meinen Fotoapparat dabei habe.

Was gibt es sonst noch zu der Distel zu sagen?
Sie gedeiht problemlos in lockeren Sandböden, fühlt sich genauso wohl auf schwerem Lehmboden und kommt auch mit längeren Trockenperioden zurecht. Es ist die ideale Pflanze für Leute mit wenig Zeit, die etwas für die Insekten tun wollen und die sich dennoch an schönen Blüten erfreuen möchten. Selbst in getrocknetem Zustand ist sie noch ein Hingucker, denn sie lässt sich kreativ in Trockensträuße einbinden.

Die Dornen des Lebens sind die Rosen der Ewigkeit.
Giovanni Melchiorre (Johannes Don Bosco) Bosco
1815 – 1888

 

Marienkäfer besucht Maiskolben

Marienkäfer im Mais IMG_4637 1024Zu diesem Bild muss ich gar nicht viel sagen. Es ist einfach nur schön 🙂
Der kleine Marienkäfer turnt ganz entspannt auf einem großen Maiskolben herum. Wahrscheinlich genießt er den Sonnenschein und träumt von einem leckeren Blattläuschen.
Dann wollen wir ihn mal lieber nicht stören und uns ganz leise zurückziehen….pst!

www.gif-paradies.de marienkaefer_0017Aufgenommen wurde das Foto von Harry Messerschmidt aus Büdingen. Er hat einen Blick für die Natur und verbringt viel Zeit in den schönen oberhessischen Wäldern. Danke, lieber Harry 🙂

Nur wer für das Geringe dankt, empfängt auch das Große
Dietrich Bonhoeffer

Animierte gif: www.gif-paradies.de

Schmetterling küsst Dahlie

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Ich denke, zu diesem Foto muss ich gar nicht viel sagen. Es ist einfach bezaubernd und wurde mir von Bernd und Annerose Schröder aus Eichelsachsen zur Verfügung gestellt.
Wir Menschen sollten alles dafür tun, damit die Natur nicht noch mehr Schaden leidet, sonst werden wir eines Tages solche Bilder kaum noch zu sehen bekommen. Ich will es auch lernen und gerade den Insekten mehr Möglichkeiten für ihre Entwicklung in meinem Garten einräumen.

Wer noch mehr Bilder von Schmetterlingen sehen möchte: http://www.karin-bach.de/?site=show&kat=3

Glück ist etwas, was man geben kann, ohne es zu haben.
Ricarda Huch
1864-1947

Heuschrecke – Grünes Heupferd – Langfühlerschrecke

P1020699 1000Dieser Prachtbursche (oder ist es ein Prachtmädchen?) hat mich am 10.09.14 in unserem Garten besucht.
Seelenruhig hat er das Fotoshooting über sich ergehen lassen. Ich finde, er hat sich einen wirklich hübschen Platz ausgesucht.

Ich bilde mir mal ein, dass meine Recherchen im Internet richtig waren, denn dort habe ich mein Foto mit anderen verglichen und festgestellt, dass es sich bei „meiner“ Heuschrecke um ein grünes Heupferd handelt, das zu der Gattung Langfühlerschrecken gehört.

Nun hoffe ich natürlich, dass die Ensifera nicht nur deshalb so regungslos verharrte, weil ihr Ende naht. Möglich wäre es schon, denn sie wird kaum älter als 10 Wochen. Ist ja echt nicht viel.