Feuersalamander

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Als mir Karl aus Idar Oberstein dieses wunderschöne Foto von einem Feuersalamander schickte, wusste ich noch nicht viel über die Art. Darum bin ich auf die Suche im Internet gegangen und „Herr Google“ hat mir interessante Informationen geliefert. Ein paar davon gebe ich hier weiter. Da die „Sammlung“ jedoch dermaßen umfangreich ist, halte ich mich etwas zurück und schreibe nur das Wesentliche über dieses, an weit zurückliegende Zeiten erinnernde Tier.

Kann der Feuersalamander Feuer löschen?

Mit dem, was ich bisher bereits selbst wusste, beginne ich. Das ist die Tatsache, dass man diese armen Tiere früher in Feuer warf, weil man der Meinung war, sie könnten einen Brand löschen. Der Haut des Salamanders schrieb man nicht nur todbringende Gifte zu, sondern eben auch die Gabe, unbeschadet durchs Feuer gehen zu können.
Meistens hält sich der Feuersalamander, der unter vielen anderen Namen bekannt ist, in Laub- und Mischwaldgebieten auf. Da er am liebsten bei Regenwetter und nachts aktiv ist, mag er es auch, wenn sein Revier nahe an naturnahe Bachläufe grenzt.

Etwas, was ich absolut noch nicht wusste ist die Tatsache, dass der „Regenmolch“, wie man ihn auch nennt, keine Eier legt, sondern weit entwickelte, kiementragende Larven ins Wasser setzt. Auch muss er sich in gewissen Abständen häuten, was eine anstrengende Angelegenheit ist. Es ist sogar schon vorgekommen, dass, besonders junge Salamander, von der eigenen Haut erstickt wurden, weil sie ihnen die Luft abgedrückt hat.

Europäische Amphibienarten haben eine Größe von ca. 34 cm und wiegen etwa 40 Gramm. In Gefangenschaft, ohne natürliche Feine, können sie recht alt werden. Man weiß von einem Exemplar, das im Bonner Museum König 50 Jahre alt geworden ist. Nachweislich hat man die Lebenserwartung dieser Tiere in freier Wildbahn auf 20 Jahre festgelegt.

Leider ist mir bisher noch nie ein Feuersalamander begegnet. Das liegt wahrscheinlich aber auch an der Tatsache, dass ich weder nachts im Wald bin, noch am Bach wohne und abends lieber zu Hause bleibe. Zum Glück gibt es aber liebe Menschen, die mich durch ihre Fotos erfreuen. Danke, lieber Karl 🙂