Radieschen im Schnee

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Ich muss gestehen, dass ich nicht wenig erstaunt war, als ich heute von meinem „alten“ Freund Harry Messerschmidt dieses Foto geschickt bekam.
Wie er mir sagte, macht so ein bisschen Schnee den kleinen roten Vitaminbomben gar nichts aus. Und soll ich noch was verraten? Die wachsen nicht in einem „ordentlichen“ Gartenbeet. Nein, sie stehen auf dem Garagendach in einem Speis-Kübel und fühlen sich wohl. Weil: Mehr Licht, mehr Sonne! Auf so eine Idee muss man erst mal kommen. www.gifwelt.info Radieschen 2

Harry ist für das Ruhige und Ländliche und er hat schon so manchen guten Einfall in die Tat umgesetzt.
Zurzeit experimentiert er mit Wasserbüffel-Mist. Dieser soll im nächsten Jahr die Kartoffelernte auf Rekordniveau bringen. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

Radieschen


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Mit solch einer Ernte hat Harry Messerschmidt wohl selbst nicht gerechnet.
Wie er mir sagte, hat dieses „Riesen-Radieschen“ wunderbar
geschmeckt und war kein bisschen holzig.
Davon hätte ich mir auch gerne eine Scheibe abgeschnitten…. 😉

Ein hebräisches Sprichwort sagt:
„Wie der Gärtner, so der Garten“

Na, da hat Harry wohl alles richtig gemacht. 🙂

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Mangold – Beta vulgaris

P1020560 1280Man glaubt es kaum aber der Mangold, auch Krautstiel genannt, ist eine Gemüsepflanze. Ich finde, er ist zum Essen eigentlich viel zu schade, obwohl er natürlich gerade dafür geschaffen ist. Seine Blätter werden bis zu 30 cm lang und ähneln dem Spinat. Was die Pflanze aber so besonders macht, sind die bunten Stiele. Es gibt grüne, lila, rote, gelbe, rosa, beige und weiße Sorten. Darum pflanzt man den Mangold auch gerne in die Blumenbeete, wo er sich scheinbar besonders wohlfühlt.

Der Mangold ist nicht nur ein Vitamin-Spender, sondern er enthält auch viel Zucker, der früher durch das Auskochen gewonnen wurde. Dadurch erklärt es sich auch, dass der Mangold ein naher Verwandter der Zuckerrübe ist. Auch die Rote Bete gehört zu seiner Familie. Es ist kaum vorstellbar, dass selbst Pflanzen nachbarschaftliche Vorlieben haben, indem sie die einen Nachbarn mögen und die anderen nicht. So gedeiht Mangold besonders gut neben Buschbohnen, Karotten und Radieschen. Spinat hingegen mag er gar nicht. Merkwürdig, wo die beiden doch so eng miteinander verwandt sind.
Gut zu wissen ist außerdem, dass der Mangold eine relativ robuste Gemüsesorte ist, die kaum von Krankheiten heimgesucht oder von Schädlingen befallen wird. Nur zu Mehltau kann es kommen, wenn er nicht genügend Abstand zu seinen Nachbarn hat.

Wer ihm dann noch einen humusreichen Boden und genügend Wasser zur Verfügung stellt, kann bis in den Frost hinein die Blätter ernten. Essbar ist außer den Wurzeln alles. Na, dann guten Appetit!

Ein unbekannter Verfasser hat gesagt: Frisches Obst und Gemüse schmecken am besten, wenn man es vor dem Verzehr durch ein saftiges Steak ersetzt 😉

Warum schmecken manche Kürbisse bitter?

Das haben sich vielleicht schon viele Gartenfreunde gefragt und wissen nicht, was sie falsch machen.
Dieses Geheimnis ist schnell gelüftet.

Wichtig ist, dass man von den essbaren Früchten keine Samen nimmt, um sie im nächsten Frühjahr auszusäen. Das liegt daran, dass sich Kürbisse untereinander kreuzen und dann die unerwünchten Eigenschaften von Zierkürbissen hervortreten können. Diese sind teilweise bitter und können sogar giftig sein. Kluge Gartenbesitzer probieren vor dem Zubereiten Kürbisse und auch Zucchini. Sind sie bitter, sollte man von einem Verzehr absehen.

Kürbis 600 mit Augen

Nur ein Kürbis ist ein Kopf ohne Sorgen.
Sagt ein Italienisches Sprichwort