Funkien

Funkien nennt man auch Hostas oder Herzblattlilien.
Kaum jemand kann sich der Schönheit dieser Pflanzen entziehen.
Besonders nach Regen sehen die Blätter mit den sich darauf befindlichen großen Wassertropfen wunderschön aus.
Ich liebe die Blüten der Funkien, aber noch mehr mag ich die majestätischen Blätter.
Allerdings sind ein Teil davon auch Leckerbissen für die Schnecken und nach einem Besuch dieser kleinen Vielfraße haben die Blätter Löcher.
Aber irgendwie arrangiert man sich damit.

 

Funkienblüte P1010791 1000     Exif_JPEG_PICTURE

Starparade der Lenzrosen

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Diese Schönheiten scheinen ganz genau zu wissen, dass sie kleine Stars sind. OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Die Schau im oft noch winterlichen Garten stiehlt ihnen keine andere Blume. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Farbenfroh, pastell oder königliches Weiß ziert ihr Kleid. OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA
Allerdings muss man sich etwas bücken, um die ganze Pracht bestaunen oder fotografieren zu können.
Diese Bilder sind sozusagen druckfrisch aus Eichelsachsen bei mir eingetroffen und lassen schon etwas erahnen von dem erneuten Narzissenfest am
22. und 23. April 2017

Wir sehen uns 😆

Zu hegen und zu pflegen sei bereit,
das Wachsen überlass der Zeit.
Deutsches Sprichwort

 

 

 

Wie pflanzt man Pfingstrosen?

Pfingstrosenstrauß P1010258
Ein Bauerngarten ohne Pfingstrosen kann man sich eigentlich nicht vorstellen. Den Namen Rose hat diese Blütenart auf jeden Fall verdient.
In vielen Farben, Formen und Arten zu bewundern, ist bei manchen Gärtnern eine wahre Sammelleidenschaft ausgebrochen. Ich kann es gut nachvollziehen, obwohl ich selbst keine Pfingsrose im Garten habe. Heute frage ich mich, warum eigentlich. Bestimmt hätte sich auch in unserem steinreichen Garten ein Plätzchen für die sonnenhungrige Paeonia-Lactiflora-Hybride gefunden.

Pflanzen und Pflege

Pfingstrose 1280 P1010260Wie pflanzt man nun eigentlich Stauden-Pfingstrosen? Das ist gar nicht schwer. Es sollte ein durchlässiger Boden ohne Staunässe sein. Bei Bedarf muss man etwas Sand untermischen. Wichtig ist auch, dass es ein Standort ist, der mindestens 6 Stunden am Tag von der Sonne beschienen wird. Was aber bei der Pflanzung wirklich zu beachten ist, ist die Pflanztiefe. Die gut sichtbaren Triebknospen auf der Oberseite der Speicherwurzeln dürfen nur mit höchstens 1-4 cm Erde bedeckt sein.
Wenn man dann noch die Staude mit einem guten organischen Dünger versorgt, blüht sie viele Jahre, ohne dass sie geteilt werden muss.
Nach meinen Recherchen werden die Pfingsrosen auch von den Schnecken verschont. Das ist doch was 🙂

Ein unbekannter Verfasser hat diesen schönen Spruch geprägt:
Im Garten des Lebens ist Humor der beste Dünger

 

Perlpfötchen – Anaphalis triplinervis

Beim Besuch auf der Landesgartenschau in Gießen sind mir sehr viele wunderbare Blumen begegnet. Eine schöner als die andere. Die meisten kannte ich, wenn auch nicht immer mit Namen. Ich muss gestehen, dass mir das kleine „Perlpfötchen“ bisher unbekannt war. Erst beim zweiten Blick habe ich gesehen, dass es sich um keine verwelkte Kamille handelt, was mein erster Gedanke war. (Ich hoffe, das Perlpfötchen verzeiht mir das) Um die Schönheit der einzelnen Blütenköpfe zu sehen, muss man sich zwar ein bisschen bücken aber es lohnt sich.

P1020493 1000Damit auch meine Seitenbesucher etwas mit der Pflanze anzufangen wissen und sich vielleicht sogar ein Exemplar für ihren Garten holen, gebe ich hier noch ein paar Pflegetipps mit:
Der „Sommerschnee„, wie man das Perlpfötchen auch noch nennt, ist so unproblematisch, dass man gar nicht viel wissen muss, um Freude an ihm zu haben.

-Perlpfötchen lieben durchlässige, sandige Böden
-Von der vollen Sonne können sie gar nicht genug bekommen
-Mit ihrer späten Blüte (August – Oktober) gehören sie zu den Herbstblühern
-Rückschnitt ist nicht nötig
-Die Blüten sind bei den Bienen sehr begehrt

Wenn man eine dauerfeuchte Pflanzstelle meidet, hat man eigentlich nur Freude mit den kleinen „Katzenpfötchen), die das ganze Jahr über mit ihren silbergrünen Blättern das Staudenbeet bereichern.