Klapperstorch „Adalbert“

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Wo genau Adalbert hingeraten ist, weiß ich leider nicht. Aber sein Plätzchen ist doch gar nicht so schlecht, oder?
Adalbert ist mein Assistent, wenn es darum geht, immer mal wieder auf mein Buch hinzuweisen. Es eignet sich nämlich ganz wunderbar als Geschenk. Egal ob für andere oder für sich selbst.

Klapperstörche lieben ZuckerAdalbert und ich haben schon einiges miteinander erlebt. So begleitet er mich treu zu meinen Lesungen. Auch spielt er in meinem Leben eine große Rolle. Schließlich war er es, der mich als Baby zu meinen Eltern gebracht hat. Damals gab es noch keine normale Geburt. Was unsere Eltern früher tun mussten, damit sie ein Kind bekommen konnten, das lesen sie in meinen humorvollen Kindheitserinnerungen, die „Klapperstörche lieben Zucker“ heißen. Eine Leseprobe, Rezensionen usw. finden Sie hier: http://www.karin-bach.de/sites/view/mein-buch-klapperstoerche-lieben-zucker

 

Störche im Elsass

P1060631 1000Zum Vergrößern Foto anklicken.

Überall in Straßburg begegnet man Störchen. Nicht unbedingt den lebenden Exemplaren, sondern mehr den käuflichen in den Souvenir-Läden. Große, kleine, als Schlüsselanhänger, zum Kuscheln und sogar als Hingucker an Häusern.

Von jeher ist der Weißstorch das Symboltier des Elsass. Als 1974 die Zahl der Störche drastisch sank, gründete man einen Verein zum Schutz des Storchs. Ihm und vielen rührigen Helfern ist es zu verdanken, dass es mittlerweile wieder
ca. 420 Storchenpaare gibt.

Die Menschen lieben den Weißstorch und alle freuen sich, wenn sie ihn in freier Natur beobachten können. Seit ein paar Jahren dürfen wir Ulfaer uns ebenfalls über die gelungene Ansiedlung eines Storchenpaares freuen. In jedem Jahr gibt es Jungvögel. Es macht viel Freude, ihnen bei ihren ersten Flugversuchen im Nest zuzusehen: https://www.youtube.com/watch?v=5-gTAqI25U

Wer kennt ihn noch, diesen Spruch, der den Kindern in früheren Jahren Geschwister bescheren sollte? www.123gif.de  Storch
Storch, Storch, Guter, bring mir einen Bruder.
Storch, Storch, Bester, bring mir eine Schwester.

Das Nest ist leer – oder doch nicht?

Am Sonntag war ich nicht wenig erstaunt als ich sah, dass nach dem Ausfliegen der Jungstörche das Nest in Nidda-Ulfa wieder besetzt war. Ganz entspannt haben die Beiden scheinbar die Aussicht genossen. Ich gehe davon aus, dass es das Eltern-Storchenpaar war, das froh ist, endlich wieder Zeit für sich zu haben. Es sei ihnen gegönnt, denn 4 hungrige Schnäbelchen zu füllen, ist eine anstrengende Sache.

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Getreide, Mohn und Kamille

Es fasziniert mich immer wieder , wenn ich ein Feld entdecke, in dem noch Mohn und Kamille blühen. Durch die moderne Landwirtschaft ist das selten geworden. Diese Blumen erinnern mich an meine Kindheit, als es auch noch tiefblau leuchtende Kornblumen gab. Leider gibt es das heute kaum noch. Bedingt durch den warmen und zeitigen Frühling ist auch das Getreide schon recht reif. Bald werden die Mähdrescher wieder ihre Arbeit verrichten.
Wie gut, dass wir in einem Land wohnen, wo man nicht hungern muss. Mich macht das sehr dankbar.

 

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Und über diesem Feld schwebt das Storchennest mit den 4 fast flügge gewordenen Ulfaer Jungstörchen. Eng ist es mittlerweile aber es kommt keine Hektik auf.
Wartend stehen sie im leichten Nieselregen und hoffen, dass ihnen die Eltern bald Leckerbissen mitbringen.

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